Der Fluch des Kleingartens – Während Berliner Jahre auf eine Parzelle warten, finden Schrebergärtner auf dem Land keine Nachfolger

Berlin.  Früher hat sich Herbert Woitschig auf den Sommer gefreut. Heute ist ihm die warme Jahreszeit ein Graus. Denn der Rentner weiß: Wenn die Pflanzen sprießen, muss er raus in den Garten. Rasenmähen, Unkraut jäten – das ist dem 81-Jährigen zu viel. Seinen Schrebergarten in der Lutherstadt Wittenberg möchte er aufgeben und zwar so schnell wie möglich. Doch niemand möchte seine Parzelle haben. Menschen der Großstadt können das kaum fassen, denn ob Berlin, Stuttgart oder München – hier herrscht Parzellenmangel, es gibt lange Wartelisten. „Im Schnitt müssen sich Interessierte drei bis sechs Jahre gedulden“, so Günter Landgraf, Präsident der Gartenfreunde in Berlin. In anderen Großstädten ist es ähnlich.

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Quelle: Berliner Morgenpost

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