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Fußballturnier der Gartenfreunde Schöneberg/Friedenau – „Einigkeit“ erreicht 8.Platz

Am 27.August fand bei sehr hochsommerlichen Temperaturen das Fußballturnier der Gartenfreunde von Schöneberg/Friedenau statt. Im Vorfeld hatten sich 10 Kleingartenvereine angemeldet. Zum ersten Mal hat auch unser Verein Einigkeit am Priesterweg e. V. eine Mannschaft gestellt.

Der 8. Platz ist einerseits respektabel, zumal sich unsere Mannschaft erst vor wenigen Wochen gefunden hatte. Andererseits bedeutete lediglich ein einziges Gegentor, dass wir nicht um den Turniersieg spielen konnten.

Die gute Abwehrleistung  wollen wir auch beim nächsten Mal wieder zeigen, dann aber mit hoffentlich etwas mehr Glück vor dem gegnerischen Tor – denn viermal schepperte „nur“ das AlumiFußball Team Einigkeit_2nium.

Kolonie Oeynhausen soll als Grünfläche erhalten bleiben – Bezirksparlament stellt sich erneut hinter Kleingärtner

Eigentlich haben die Pächter der Kleingartenkolonie Oeynhausen schon gewonnen: Per Bürgerentscheid wurden die Baupläne eines Investors auf ihren Grundstücken abgelehnt. Doch passiert ist seitdem nichts. Nun hat sich die Bezirksverordnetenversammlung erneut hinter sie gestellt. Von Victoria Kleber

Vor mehr als einem Jahr haben sich die Charlottenburger per Bürgerentscheid für die Kleingartenkolonie Oeynhausen und gegen die Wohnbaupläne eines Investors entschieden. Umgesetzt wurde dieser Beschluss bisher nicht, doch die neueste Entwicklung macht den Kleingärtnern wieder etwas Mut.

Ihre Gartenkolonie soll Grünfläche bleiben – das hat jedenfalls die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf beschlossen, mit den Stimmen der Linken, der Piraten und der CDU. „Wir haben zu Beginn dieses Jahres ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben, die CDU-Fraktion gemeinsam mit den Piraten“, sagte Susanne Klose, die Fraktionschefin der Christdemokraten. „Dieses Gutachten stützt unsere Meinung und von daher haben wir das Bezirksamt nochmals aufgefordert, den Beschluss umzusetzen.“

Vertrauen auf neues Gutachten

Es ist bereits das zweite Mal, dass die BVV den Bezirk dazu auffordert. Dieses Mal mit einem neuen Gutachten und zu anderen Bedingungen. Bislang galt: Wenn dem Eigentümer, also dem Luxemburger Finanzinvestor Lorac, das Baurecht verweigert wird, könnten Millionen Summen Entschädigung fällig werden. Doch in einem Grundsatzurteil wies das Bundesverfassungsgericht jüngst Ansprüche privater Bauherren zurück. „Karlsruhe sei Dank haben wir eine belastbare Entscheidungsgrundlage,“ so die fraktionslose Nadia Rouhani. „Dass sich das Bezirksamt dem noch einmal verweigert ist für mich politisch schwer vorstellbar.“

Doch der Bezirk fürchtet noch immer, dass am Ende eine Entschädigung für den Investor fällig wird. Karlsruhe hin oder her, so Bezirksstadtrat Marc Schulte (SPD). „Man kann das Risiko nicht wegdiskutieren. Wenn das so einfach wäre, dann wäre ich der Erste gewesen, der einen Bebauungsplan festgesetzt hätte.“ Dieses Risiko könne man auch nicht mit einem erneuten Gutachten wegreden.

In der Kolonie Oeynausen ist man über Schultes Haltung erzürnt. Schon im Bürgerentscheid sprach sich eine deutliche Mehrheit für den Erhalt der Gärten aus. Nun tut das – erneut – auch die BVV. „Ich finde, demokratische Spielregeln sollten eingehalten werden“, forderte Alban Becker vom Kleingärtnerverein Oeynhausen. Nun muss das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf bis Ende August entscheiden, wie es mit der Kleingartenkolonie weitergeht.

Quelle: Abendschau rbb vom 13.Juli. Hier zum externen Link mit Video.

Berlin will keine Kleingärten vom Bund kaufen

TempelhofKiezleben02.01.2015

Kleingartenanlagen wie auf dem Tempelhofer Feld möchte Berlin dem Bund nicht abkaufen.Berlin (dpa/bb) – Berlin will dem Bund Kleingartenflächen – anders als Wohnungen – nicht abkaufen.

Der rot-schwarze Senat halte es zwar für falsch, dass die Bundesregierung Kleingärten verkaufe. Wegen der nach wie vor angespannten Haushaltssituation wolle Berlin sie aber selbst nicht erwerben, antwortete Stadtentwicklungs-Staatssekretär Christian Gaebler auf eine Parlamentarische Anfrage der Linke-Fraktion. Die Bundesregierung besitzt Kleingärten mit rund 900 Parzellen unter anderem am ehemaligen Flughafen Tempelhof.

Bei Wohnungen fährt Berlin eine andere Strategie: Hier verhandelt die Senatsverwaltung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima). Insgesamt möchte die Hauptstadt 4660 bundeseigene Wohnungen an 44 Standorten kaufen. Bei 84 Mietwohnungen in einigten sie sich bereits auf Konditionen unterhalb des erzielbaren Höchstpreises.

Wo?

Flughafen Tempelhof
Berlin-Tempelhof

Quelle: dpa